Über uns

Hallo, ich bin Cenk.

Das Rezept für unser Ceviz Ezmesi stammt aus Burdur im Südwesten der Türkei. Seit 1853 wird es in unserer Familie weitergegeben, beginnend beim Vater des Großvaters meines Vaters. Ich bin die fünfte Generation.

Meine eigene Geschichte damit beginnt in den Sommerferien. Als Kind haben wir sie oft bei Oma und Opa in Burdur verbracht. Wenn wir unten in der Stadt waren, saßen wir häufig im Laden meines Onkels Remzi Tür. Er hat dort Ceviz Ezmesi hergestellt, und nach ihm ist unsere Marke Remzi Kanaat heute benannt. Mein Cousin Alper war auch oft dort und hat seinem Vater nach der Schule im Laden geholfen. Und natürlich haben wir reichlich Ceviz Ezmesi gegessen. Das ist sicher einer der Gründe, warum ich heute hier stehe.

Schon früh habe ich mir immer wieder gesagt: Das brauchen wir in Deutschland, in Düsseldorf. Dieses Jahr habe ich all meinen Mut zusammengenommen und bin mit der Hilfe meines Vaters auf Alper zugegangen. Er war sofort begeistert, denn er hatte sich das selbst schon lange gewünscht.

Im August 2026 war ich dann zum ersten Mal seit 27 Jahren wieder in Burdur. Beim letzten Besuch war ich 14, jetzt bin ich 42. Eine Woche lang hat Alper mir das ganze Handwerk gezeigt. Erst dabei habe ich erkannt, wie anspruchsvoll es ist, aus so wenigen Zutaten etwas so Besonderes zu machen. Es hat mir große Freude gemacht, und es war mir eine Ehre, dort zu stehen, wo diese Tradition über Generationen entstanden ist. Alper und ich waren uns schnell einig, wie es weitergeht.

Die Stadt ist größer und lebendiger geworden. Geblieben sind die Kultur, die Menschen und ihre Herzlichkeit. Genau wie unser Ceviz Ezmesi: Es schmeckt noch immer so fantastisch wie damals.

Jetzt ist es in Düsseldorf angekommen. Einen eigenen Laden habe ich noch nicht. Bis dahin produziere ich in einer angemeldeten, zugelassenen Gastroküche, die ich an bestimmten Tagen mitnutzen darf. Nach einer Ruhephase über Nacht kommt unser Ceviz Ezmesi am nächsten Tag frisch als lose Ware auf Märkte und Veranstaltungen. Dort finden Sie mich, und Probieren ist ausdrücklich erwünscht.

Ein großer Dank geht an Manuela Kahlke. In ihrem Imbiss „Manus Treff“ im Duisburger Logport darf ich die Küche nutzen, wenn ihr Tagesbetrieb beendet ist. So läuft bei uns von Anfang an alles sauber und mit den Behörden abgestimmt.